IHK-Zertifikat für E-Mobilität und alternative Antriebe


Seit dieser Woche gilt in Hamburg das erste Dieselfahrverbot, gleichzeitig hat der Preis für Superbenzin regional mit 1,699 Euro/Liter einen neuen Jahreshöchststand erreicht. Alle Fachleute sind sich einig, an alternativen Antrieben führt in Zukunft kein Weg mehr vorbei. Doch für welche Antriebstechnologie soll ich mich entscheiden? Ab wann rechnet sich der Umstieg für mich? Welche Fördermaßnahmen gibt es und was muss ich dabei beachten? Was ist das passende Fahrzeug für meine Bedürfnisse und wann ist es verfügbar und auch bezahlbar? Diese und viele andere Fragen sind nicht nur für private Autokäufer, sondern auch für Fuhrparkmanager und kommunale Mobilitätsplaner nur schwer zu beantworten.

Die Verwirrung ist groß

Aktuell ist die Verwirrung groß. Allein bei der E-Mobilität gibt es zig verschiedene Ladesysteme von ChaDEmO über EU Combo-2 bis hin zu Teslas Supercharger. Jeder Anbieter von öffentlichen Ladestationen hat ein anderes Abrechnungsverfahren. Bei den Batterietechnologien gibt es weit über 20 verschiedene Varianten, die alle ihre Vor- und Nachteile haben und selbst bei der Art des elektrischen Antriebs gibt es neben dem vollelektrisch betriebenen Fahrzeug noch acht Varianten an Hybridantrieben. Ähnlich verwirrend ist die Vielzahl an Förderprogrammen, die sich meist gegenseitig ausschließen. Und ähnlich komplex geht es bei all den anderen alternativen Antrieben zu, die mit verschiedensten Gasen arbeiten, wie LPG, CNG, Biogas oder Wasserstoff. Und dann stellt sich noch die Frage, wie sie ihre Arbeit verrichten, entweder in diversen Verbrennungsmotoren oder in verschiedensten Brennstoffzellen.

Es besteht großer Beratungsbedarf

Kein Wunder also, dass der Umstieg auf alternative Antriebe momentan eher zögerlich vonstattengeht. Ohne eine kompetente Beratung sind Verbraucher aber auch Fuhrparkbetreiber hoffnungslos überfordert. Aus diesem Grund bietet Varesi Consulting nicht nur selbst eine entsprechende Beratung an, sondern hat in Zusammenarbeit mit der IHK Akademie Schwaben den Zertifikatslehrgang „Berater/-in Elektromobilität und alternative Antriebe IHK“ entwickelt.

Elektromobilität alleine genügt nicht

Ursprünglich hatten wir überlegt, uns nur auf einen Lehrgang für Elektromobilität zu fokussieren, doch schnell hat sich gezeigt, die Kunden wollen nicht auf eine bestimmte Technologie festgelegt werden, sondern sie wünschen eine Lösung, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ein kommunaler Abfallentsorgungs­betrieb, der selbst Biogas produziert, wäre schlecht beraten, seinen Fuhrpark auf Elektroantriebe umzustellen. Ganz anders ist die Situation bei einem Eigenheimbesitzer, der über ein großes Solardach mit Photovoltaik verfügt. Doch nur selten sind die Rahmenbedingungen so klar. Ein Berater, eine Beraterin, die sich nur in einem Themengebiet auskennt ist in so einem Fall zum Scheitern verurteilt. Somit war es für uns bei der Entwicklung dieses Lehrgangs wichtig, dass möglichst alle relevanten Technologien aber auch alle für Entscheidungsprozess wichtigen Themen in dem Lehrgang abgedeckt sind.

In nur sieben Tagen zum zertifizierten Berater

Auf der anderen Seite muss der Aufwand, um ein solches Beraterzertifikat zu erlangen, in einem vernünftigen Verhältnis zum erzielbaren Beraterhonorar stehen. Je nach Fuhrparkgröße lassen sich oftmals nur ein bis zwei Manntage abrechnen. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, das Wissen in einem siebentägigen Kompaktkurs zu vermitteln. Dies macht auch deshalb Sinn, da es sich bei den Schulungsinhalten, um kein stabiles Fachwissen handelt, das von Dauer ist, sondern die gesamte Branche befindet sich in einem ständigen Umbruch. Technologien, die lange Zeit dominierend waren, können im nächsten Jahr bereits als veraltet gelten. Im Monatsrhythmus werden neue Gesetzesvorhaben und Förderprogramme aufgelegt und neue Marktteilnehmer und Geschäftsmodelle können die gesamten Berechnungsansätze über den Haufen werfen. Viel wichtiger ist es daher, die Seminarteilnehmer dahingehend fit zu machen, wo sie die stets aktuellsten Informationen finden und wie sie diese in ihre Beratungskonzepte einbauen können.

Ab 24. September geht es los

Die erste Seminarreihe an der IHK Akademie Schwaben in Augsburg beginnt am 24. September 2018. Kursleiter ist der erfahrene E-Mobilitätsexperte Andreas Varesi. Weitere Informationen zu den einzelnen Seminarbausteinen, Terminen und Kosten finden Sie im Online Programm der IHK Schwaben. Selbstverständlich können Sie auch direkt bei Varesi Consulting eine individuelle Beratung zur Einführung von Elektromobilität und alternative Antriebe buchen.

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